-493 v. Chr.

Erstmalige Erwähnung der Halbinsel Athos

Damals entsendete der persische König Dareios eine Flotte gegen Griechenland, die Mardonius um den Athos herumführen sollte. Aufgrund schlechten Wetters war der Großteil der Schiffe gekentert.
-483 v. Chr.

Erneuter Versuch Persiens, Griechenland vom Meer her anzugreifen

Der Legende nach ließ Perserkönig Xerxes diesmal einen Kanal an der schmalsten Stelle des Athos graben. Heute erinnert eine Bodensenke bei Tripiti nördlich von Ouranoupoli daran, daß dort einstmals Wasser floß bzw. geflossen haben soll.
40

Maria in Begleitung des Evangelisten Johannes

Einer Überlieferung nach soll sich die Jungfrau Maria in Begleitung des Evangelisten Johannes an der Stelle des Athos niedergelassen haben, an der sich heute das Kloster Iviron befindet. Grund war schlechtes Wetter, welches sie zu dem Zwischenstop auf dem Weg zu Lazarus nach Zypern gezwungen hatte. Maria gefiel jedenfalls die Landschaft des Athos und bat Gott, ihr den Berg zum Geschenk zu machen. Gott habe daraufhin geantwortet: "Dieser Platz soll Dir als Dein Paradiesgarten gehören und Hafen sein für jene, die die Errettung suchen." Aufgrund dieser Legende wird der Athos bis heute als "Garten der Gottesmutter" betrachtet.
7. Jahrhundert

die ersten Asketen

Auf der Halbinsel Athos siedelten sich erste Asketen aus dem Raum des vorderen Orients an.
9. Jahrhundert

die ersten Klöster

Auf der Halbinsel Athos wurden die ersten Klöster und Klostergemeinschaften gegründet. Bis ins 15. Jahrhundert befand sich der größte Teil des wirtschaftlich nutzbaren Landes der Chalkidiki im Besitz der Athosklöster.
855

Stätte des Mönchtums

Die Halbinsel Athos wurde durch eine Urkunde, die Kaiser Basilius I. von Byzanz ausstellte, offiziell als "Stätte des Mönchtums" bestimmt. Bei dieser Urkunde handelt es sich um die sogenannte "Goldene Bulle".
10. Jahrhundert

weitere Klostergründungen

Aus der damaligen christlichen Welt zog es zahlreiche weitere Mönche aus anderen Gegenden auf die Halbinsel Athos. Die Folge waren weitere Klostergründungen u.a. durch Bulgaren, Serben und Russen.
969

Kloster Megistis Lavra

Fertigstellung des ersten Athosklosters Megistis Lavra.
972

erste Verfassung

Kaiser Johannes Tsimiskis erkannte die erste Odensregel Typikon als offizielle Verfassung der Mönchsrepublik Athos an. Dieser Tragos, eine aus Ziegenleder bestehende Schriftrolle, bestimmt das Zusammenleben der heiligen Gemeinschaften.
1045

kein Zutritt für Frauen

Kaiser Konstantinos Monomachos veröffentlichte den bis heute geltenden Erlaß, der Frauen den Zutritt zum Heiligen Berg Athos strikt untersagt.
1060

Unabhängigkeit

Durch die "Goldene Bulle" wurde die Unabhängigkeit der Mönchsrepublik Athos vom Patriarchen in Konstantinopel bestätigt.
1261

Zerstörung der Klöster

Nach der Befreiung Konstantinopels und der Wiederherstellung des byzantinischen Kaiserreiches wurden die Athosklöster durch die Katalanen zerstört. Noch im selben Jahrhundert wurden die meisten von ihnen wieder aufgebaut.
1424

osmanische Herrrschaft

Während der osmanischen Herrschaft wurde der Athos durch Murad II. erobert. Sofort wurden Steuern von den Mönchen abverlangt, welches die meisten von ihnen zwangen, ihre Klöster zu verlassen. Nur wenige konnten durch die Unterstützung des ökumenischen Patriarchats verbleiben.
1822

Plünderungen

Die größte Katastrophe für den Athos geschah während des griechischen Befreiungskrieges. Türkische Soldaten massakrierten Mönche sowie Frauen, die mit ihren Kindern dorthin geflüchtet waren. Die Türken plünderten Wertgegenstände und vernichteten zahlreiche kostbare und unwiederbringliche Manuskripte und Handschriften.
1912

Anschluß an Griechenland

Am 5. November des Jahres wurde die Mönchsrepublik wieder dem Staat Griechenland angeschlossen.
1924

selbstverwaltetes Staatsgebiet

Der Heilige Berg Athos wurde zu einem selbstverwalteten Teil des griechischen Staatsgebietes ernannt.
1963

1000 Jahre

Tausendjähriges Bestehen des Heiligen Berges Athos.
1988

UNESCO Weltkulturerbe

Der Heilige Berg Athos wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

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